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Projektübersicht

Entwicklung eines Verfahrens zur Erhöhung der Immobilisierungseffizienz von Proteinen auf Oberflächen für den Einsatz in der Diagnostik

Projektbeschreibung

Die Aufgabe dieses Projektes besteht in der Entwicklung von Immunoassays, bei denen Autoantigene unter Verwendung der 3D-Hydrogeltechnologie nativ immobilisiert werden. Hierzu soll eine bioanalytische Oberfläche spezifisch für die Diagnose bei Autoimmuner-krankungen, Infektionsserologie, Allergie etc. entwickelt werden, z. B. soll erstmals ein di-rekter ELISA zur Detektion von IDDM(- insulinabhängiger Diabetes Mellitus) Antikörpern gegen GAD (Glutamatdecarboxylase) oder Autoantikörpern gegen den TSH(Thyreoidea-stimulierendes Hormon)-Rezeptor ermöglicht werden. Der geplante Assayaufbau sieht vor, jedes Antigen mittels der neuen 3D-Hydrogelbeschichtung in eine Vertiefung einer 96-Well Mikrotiterplatte des Mikrotiterplattenbodens nativ mit hoher Effizienz zu immobilisieren. Die Oberfläche wird so behandelt, dass nur Antikörper an die jeweilige Proteine binden können. Die bindenden Antikörper werden durch einen sekundären Antikörper detektiert. Durch den Vergleich mit Standardproben ist eine quantitative Aussage möglich. Die diagnostische Sensitivität der Tests (Anteil der korrekt erfassten erkrankten Patienten) soll größer als 95 % sein und die Spezifität (Anteil der korrekt erfassten erkrankten Personen) größer als 95 % betragen.

Laufzeit

01.12.2010 bis 30.11.2012

Projektleitung

Prof. Dr. Jürgen Rühe

Ansprechpartner/in

Prof. Dr. Jürgen Rühe
Telefon:7163

Kooperationspartner

DIArect AG

Finanzierung

AIF-Berlin
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