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Projektübersicht

Autocast

Projektbeschreibung

Gebärmutterhalskrebs, dessen Entstehung oft durch eine Infektion mit dem Humanen Papilloma Virus (HPV) ausgelöst wird, ist die derzeit zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen auf der Welt. Ziel des Forschungsprojektes AutoCast ist die Entwicklung eines Verfahrens zur Detektion verschiedener Subtypen des HP-Virus in einer Patientenprobe. Der Nachweis des Subtyps wird dabei voll automatisiert mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR) und simultaner Microarray-Analyse in einer geschlossenen Einwegkartusche realisiert. Nachdem der Anwender die Kartusche in das Analysegerät eingelegt hat, soll vom Gerät die PCR und eine Datenauswertung mittels totaler innerer Reflexionsfluoreszenz (TIRF) in Echtzeit vorgenommen werden. Das Volumen einer Probe soll dabei 10 µl nicht überschreiten, um den Bedarf an Probenmaterial sowie Reagenzien so weit wie möglich reduzieren zu können. Unter Verwendung eines standardisierten Microarrays soll es darüber hinaus möglich sein, die Detektionstechnik an eine Vielzahl verschiedener nukleinsäurebasierter Tests anzupassen. Die Kombination aus Analysegerät, Einwegkartusche und Nachweisreaktion ist hochgradig flexibel und ermöglicht so vielseitige Anwendungen zur Detektion von Pathogenen oder anderen Biomarker Panels. In dem von der EU geförderten Projekt arbeiten vier Forschungsinstitute und drei Unternehmen eng zusammen, so dass von der Entwicklung des nukleinsäurebasierten Nachweis bis hin zur Herstellung der Einwegkartusche und des Gerätes in allen Bereichen Kompetenz und Erfahrung zur Verfügung gestellt werden kann.

Laufzeit

01.08.2008 bis 31.07.2011

Projektleitung

Bernd Faltin (Prof. Dr. Roland Zengerle)

Kooperationspartner

Austrian Institute of Technology, BioFluidix, GenoID, Fraunhofer IPM, BioChip-Reader, Jenoptik Polymer Systems, Trinity College Dublin

Finanzierung

EU

Schlagworte

Lab-on-a-Chip
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