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Projektübersicht

Lastindikator

Projektbeschreibung

In Antrieben treten statische oder dynamische Überlasten auf, die zu einer Überschreitung von Schädigungsgrenzen führen können. Die Schäden sind kritisch, wenn Sie zu einer messbaren bleibenden Verformung oder zur Anrissbildung an den Bauteilen geführt haben. Insbesondere bewegliche Bauteile wie Wellen oder Zahnräder sind betroffen und ein Austausch wird dann nötig. Da eine Bauteilbeschädigung nicht immer offensichtlich ist, ist die Detektion geschädigter Teile nach Überlast-Ereignissen in einem Antriebsstrang oft schwierig. Erkannt werden eher extreme Schäden, welche direkt die Funktion beeinträchtigen. Im weiteren Betrieb einer Anlage kann es zu Folgeschäden durch den Ausfall vorgeschädigter Bauteile kommen. Messtechnische Diagnosen oder permanentes Condition-Monitoring sind wirkungsvoll, aber in vielen Fällen zu aufwändig. Das Konzept von einfachen Einweg-Überlastindikatoren, z. B. von Glaslibellen, hat sich in der Logistik bewährt. Daher ist zu erwarten, dass auch Lastindikatoren, die auf kraftübertragende mechanische Bauteile aufgebracht werden, eine innovative und preiswerte Möglichkeit sind, Überlasten beispiels¬weise bei einer Revision zu detektieren. Werden Schäden in Antriebssträngen erkannt, so kann der Anwender hiernach weitere Entscheidungen auf Basis der Indikatorwerte treffen.

Laufzeit

01.01.2010 bis 30.06.2012

Projektleitung

Wilde J

Kooperationspartner

pro-micron GmbH & Co. KG (www.pro-micron.de)
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